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Das Magazin Boxer steht für neue Stilmittel und Erzählformen, für neue Sehgewohnheiten, für Offenheit und Toleranz. Es sucht die Verbindung herzustellen zwischen verwandten Formen wie der Collage, Illustration, dem Film-Storyboard, der Grafik und anderen Kunst-Stücken und vereinigt die zeichnerische Avantgarde vergangener Jahre (z.B. stilistisch interessante Zeitungsstrips) mit der von heute.
Eine Auswahl aus Heft 4:
Raoul Hausmann nimmt sich die Kritiker vor
Jayr Pulgar kommt im Dunkeln zur Sache
Martin Tom Dieck lässt es lange klingeln
Denis Deprez spielt Theater
Bud Fisher schickt Mutt und Jeff nach Mexiko
Peter Bäder und Yilla lassen Frauenherzen höher schlagen
Guido Sieber swingt durch die Jazzgeschichte
Mark Marek wartet auf’s Abtauchen
Pablo Picasso vergreift sich an einem Stier
Georg Barber (alias ATAK) ist in die Psychiatrie geraten
Thomas Ott verfolgt einen Mietkiller
Und weitere Arbeiten von vielen anderen...
Boxer wurde 1990 mit dem Max und Moritz-Preis ausgezeichnet, für eine der vier besten deutschsprachigen Comic-Publikationen.
Edition Kunst der Comics, 1990 52 Seiten dickes Papier, geheftet, s/w (satter, schwarzer Druck), Format: 37.5 x 28 cm.
In der Heftmitte befindet sich ein Beihefter von Lorenzo Mattotti: Das Geheimnis des Denkers - 22 Seiten, s/w, Format: 20,6 x 14,5 cm.
Cover-Abbildung von Anke Feuchtenberger. 9.90 EUR
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